Sehenswertes

In der Gemeinde Windhagen gibt es einiges zu entdecken, was eine Besichtigung wert ist.

Egal, ob es nun zum Beispiel die pure Natur am Biotop, ein schönes Fachwerkhaus, eine der alten Kapellen, das alte Backhaus oder ein Wegekreuz ist - sehen Sie sich um und genießen Sie, was Windhagen Ihnen zu bieten hat.

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Das Biotop

Die „grüne Lunge“ Windhagens finden Sie, wenn Sie vom Parkplatz im Innerort (an der Sparkasse) gegenüberliegend in die Lärchenstraße einbiegen. An deren unteren Ende finden Sie auf der rechten Seite die „grüne Lunge“

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Jugendzeltplatz "Kirchwies" im Pfaffenbachtal

Eingebettet in das romantische Pfaffenbachtal liegt der Jugendzeltplatz - ein beliebtes Reiseziel für Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland - unterhalb des Windhagener Ortsteil Hüngsberg am Zusammenfluss des Stockhausener Bachs und des Pfaffenbachs.

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Die Windhagener Pfarrkirche St. Bartholomäus

Die katholische Pfarrkirche, erbaut 1869-70 nach reduzierten Plänen von Vincent Statz, Köln, ist der Mittelpunkt des Ortszentrums. Der Turm wurde nach Einsturz 1871 von Stumpf, Bonn, in 1908 neu errichtet. Daran wurde der heutige Kirchenbau als gotisierender Neubau dem alten Turm angefügt und 1908 um ein halbes Joch verlängert. Im Weltkrieg 1939 / 1945 wurde die Kirche schwer beschädigt. Auch Sprengungen von Bomben auf dem nahen Flugplatz zerstörten ihre Fenster völlig. Die Kriegsschäden wurden in den Jahren 1954 bis 1959 behoben.

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St. Sebastianuskapelle Rederscheid

Das kleine Gotteshaus, laut der Windhagener Pfarrchronik am 10. Mai 1803 vom damaligen Pfarrer mit Erlaubnis des Domkapitels eingesegnet und für den Gottesdienst geweiht, ist noch heute eine Zierde des Ortes und ein Anziehungspunkt. Der freundliche, weißverputzte Rechteckbau mit dreiteiligem fensterlosen Schluss liegt inmitten des Dorfes Rederscheid. Sie trägt ein geschiefertes Satteldach, welches über dem Chor in ein Walmdach übergeht. Auf dem Giebel sitzt ein geschiefertes Glockentürmchen mit Kreuz und Wetterhahn. Im offenen Glockenstübchen hängt ein 1832 gegossenes Bronzeglöckchen, 32 cm im Durchmesser und 30 Kg schwer.

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Marienkapelle Stockhausen

Dank der Gebrüder Roth, die das Startkapital und das Baugrundstück zum Dank für die unversehte Rückkehr aus dem deutsch- französischen Krieg gestiftet hatten, wurde die Kapelle nach nur zweijähriger Bauzeit fertig gestellt. Der erste Gottesdienst wurde 1886 in der der "Immerwährenden Hilfe" geweihten Kapelle abgehalten und noch heute wird dort an besonderen Marienfeiertagen ein Gottesdienst gehalten.

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Kapelle St. Mariä Heimsuchung in Hüngsberg

Am talwärts gelegenen Ende des Ortes Hüngsberg steht zwischen Weiden eine kleine Kapelle, deren Äußeres verrät, dass sie neuerer Entstehung ist. Der rechteckige Bau schließt im Halbrund, zeigt einen hellen Putz und trägt ein schiefergedecktes Satteldach, das über dem Giebel ein gefälliges Glockentürmchen aufweist. Darin hängt ein 40 Kg schweres Glöckchen von 1863, das aus Lauer in Schlesien nach dem Krieg nach hier verschlagen wurde und nun als Leihglocke zur Verfügung steht.

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Die Dreifaltigkeitskapelle in Hallerbach

Geschichtlich dokumentierten Zahlen zu Folge wurde die Hallerbacher Kapelle bereits 1450 vollständig renoviert - sie muss also bedeutend älter sein. Der etwa 6 m lange, verputzte, in weiß gestrichene Baukörper schließt mit drei Seiten des Achtecks und wird von einem Satteldach bedeckt. Über dem Gipfel erhebt sich das schiefergedeckte Glockentürmchen, darin befindet sich die 1852 bei Schippang in Neuwied gegossene 50 Kg schwere Bronzeglocke. Der dreiteilige Chorschluss ist fensterlos, das Schiff zeigt auf jeder Seite eine Fensteröffnung, die beide reichlich Licht einfallen lassen. Der Giebel hat im oberen Teil zwei zusätzliche flachbogige Fenster.

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Das Friedhofskreuz

Das drei Meter hohe Barockkreuz aus Basaltlava ist aus dem Jahre 1731.